Bezirkspokal (KL-B) | Mötzingen III : SV Rohrau III
Wieder in Mötzingen: Keine Revanche, aber ein anderes Spiel
Mötzingen, 19:30 Uhr. Pokalspiel, mein Gegner: Sven Gerner, TTR 1124.
Den kenne ich. November, erstes Auswärtsspiel — 0:3, kein Satz, kaum ein Punkt. Heute, drei Monate später, Neuauflage.
Wiedersehen mit Ansage Es ist das erste Mal, dass ich gegen denselben Gegner zweimal antrete. Beim Einspielen merke ich: Es fühlt sich anders an. Ich weiß was kommt.
Wie das Spiel lief Erster Satz: lang, eng, verloren — 12:14. Aber diesmal keine Blamage. Ich war drin, ich habe um jeden Punkt gekämpft. Das allein ist Fortschritt gegenüber November.
Zweiter Satz: 6:11. Kein Rhythmus, Svens Vorhand-Topspin macht mir wieder Probleme.
Dritter Satz: 11:9. Ich gewinne ihn, weil ich geduldig bleibe und auf seine Fehler warte. Funktioniert.
Vierter Satz: 10:12. Wieder knapp, leider verloren.
Meine Teamkollegen haben ihre Spiele gewonnen, daher ziehen in trotz meiner Niederlage in die nächste Runde ein.
Fortschritt ist schön. Reicht aber nicht. Im November war ich chancenlos. Heute war es ein offenes Spiel. Das zählt. Trotzdem: Zwei Probleme stehen unübersehbar im Raum.
Erstens: Topspin-Abwehr. Wenn Sven seine Vorhand öffnet, blocke ich passiv und stehe zu weit hinten. Ich warte darauf, dass er Fehler macht — statt selbst Druck zu erzeugen. Zweitens: Gegen Spieler auf seinem Niveau reicht „solide und fehlerarm" nicht. Man muss auch mal den Punkt machen wollen.
Erster und vierter Satz waren beide Münzwürfe. Das nächste Mal muss ich diese Momente besser nutzen. Dann bin ich soweit.