KL A | SV Rohrau II : Mötzingen II
Ein Timeout, das alles entschied
Aushilfe bei der SV Rohrau II in der Kreisliga A gegen Mötzingen II. Endstand: 9:2. Und für mich persönlich der stärkste Sieg meiner bisherigen Karriere.
Das Mannschaftsspiel: So soll es sein Alle drei Doppel gewonnen — 3:0 noch vor dem ersten Einzel. Die Mannschaft hat dann konsequent abgeliefert. 9:2 am Ende.
Das Doppel mit Werner — Köpfchen schlägt Fitness Ich hatte die wenigsten TTR-Punkte am Tisch. Werner hatte Knieprobleme. Schlechte Vorzeichen. Aber wir haben klug gespielt — wenig Risiko, viel Kontrolle, 3:1. Manchmal ist das die richtige Antwort.
Einzel gegen Rubach (TTR 1286): Plan trifft Ausführung Dominik Rubach — über 130 Punkte mehr als ich, klarer Favorit. Erster Satz: Er distanziert mich früh 4:0 mit Vorhand und Aufschlag. Ich verliere ihn, 9:11.
In der Pause: präzises Coaching von meinen Teamkollegen. Immer auf die Rückhand spielen. Klare Ansage. Ich setze das Coaching um — Rubach macht auf der Rückhand deutlich mehr Fehler. Kombiniert mit variablem Aufschlag: plötzlich ein sehr einfaches Rezept. Satz 2: 11:5. Satz 3 eng, aber ich halte die Taktik: 12:10.
10:6, dann 10:9, dann Werner Vierter Satz, ich führe 10:6. Sieg in Sichtweite. Ich komme ins Schleudern. Drei Punkte für Rubach, plötzlich 10:9. Werner ruft Timeout. Ein Tipp: Krummer Vorhandaufschlag auf die Rückhand. Gesagt, getan. Rubach bekommt den Ball nicht zurück. Matchball. Sieg.
Fazit 3:1 gegen TTR 1286 — der stärkste Sieg meiner Karriere. Was ich mitgenommen habe: Mit der richtigen Taktik, gutem Coaching und einem klaren Kopf in engen Momenten ist deutlich mehr möglich. So soll es weitergehen.