SV Rohrau II : VfL Oberjettingen
Vier Tage nach Böblingen: die Niederlage steckte noch in den Knochen – und das Match war schnell verloren.
Nur vier Tage nach der Niederlage gegen Böblingen ging es schon wieder weiter – und ich merkte, dass mir die Niederlage noch in den Knochen steckte. Ich startete total verunsichert in diesen Spieltag.
Doppel mit Bernd: chancenlos
Mit Bernd Weiss an meiner Seite hatten wir gegen die erste Doppel von Oberjettingen keine Chance. Das Spiel war schnell entschieden, und wir gingen mit einem klaren Rückstand in die Einzelspiele.
Gegen Norbert – ein verunsicherter Start
Als mein Einzel gegen Norbert begann, lagen wir schon 0:4 hinten. Norbert ging selbstbewusst ins Spiel und fegte mich im ersten Satz mit 2:11 von der Platte. Totale Verunsicherung.
Satz zwei: eine Ahnung von Chance
Im zweiten Satz kam ich besser rein, lag aber schnell 1:7 hinten – und kam dann noch einmal heran. Langsam merkte ich: Das hier ist kein Übergegner, ich werde besser. Für den Satz reichte es nicht mehr (9:11), aber die Richtung stimmte.
Zu spät, zu passiv, zu viel Pech
Im dritten Satz spielte ich sehr gut (11:3) und es sah so aus, als könnte ich das Match noch drehen. Im vierten wurde ich dann wieder zu passiv, Norbert kam zurück ins Spiel. Dass ich der bessere Spieler bin, zeigte sich am Ende des Satzes – doch dort hatte ich dreimal Pech mit Netzrollern und Kantenbällen (13:15).
Das Spiel hatte ich am Ende in den ersten 15 Minuten verloren. Die Lehre ist einfach: Wenn der Kopf nicht frei ist, spielt man gegen sich selbst – bevor der Gegner überhaupt drankommt.